Endlich wissen wir woher "Langbein II." stammt! Dank der vielen Fotos von unserer Storchenfreundin Kiki konnten die Zeichen auf Langbein’s Ring einigermaßen sicher identifiziert werden und die Beringungszentrale Hiddensee hat daraus dann auch wirklich die Herkunft ermitteln können.

"Langbein II." wurde am 6. Juni 2024 nestjung in Kosova Hora / Tschechien beringt.

Er ist also gerade mal 2 Jahre alt. Und da Störche erst mit 2 – 3 Jahren geschlechtsreif werden und „Storchi“ nach unseren Vermutungen auch noch ein zu junger Storch ist, ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit der Grund für den ausgebliebenen Bruterfolg.

Für die Zukunft könnte sich daraus jedoch ein Brutpaar ergeben, sofern Beide das Frankenberger Nest in guter Erinnerung behalten. Und wenn nicht diese Beiden, dann vielleicht das Paar, welches am 13. und 14. Juli unserem Nest einen Besuch abgestattet haben. Oder eben ganz andere Störche. Es scheint sich ja in der Storchenwelt gerade „herumzuklappern“, dass Frankenberg/Sa. und Umgebung Störchen was zu bieten hat.

Kiki’s Ermittlungen in Sachen Storch haben noch eine weitere kleine Sensation ergeben. Ein von ihr in Ottendorf fotografierter Storch konnte anhand der Ringkennung als Jungstorch unseres Frankenberger Nestes aus dem Jahr 2024 identifiziert werden. „Herzlich Willkommen kleiner Frankenberger. Wir freuen uns sehr, dass Du den Weg zurück in deine Heimat gefunden hast.“

Und noch ein Storch hat seine Identität preisgegeben. Der in einem Schornstein gefangene und durch glückliche Umstände wieder ins Freie gelangte Storch (siehe Aktuelles vom 31.Mai 2026) ist ebenfalls ein Jungstorch aus dem Jahre 2024. Er wurde in Fambach / Thüringen beringt.